SMG-Tauchprojekt 2026

Inzwischen ist das Tauchprojekt für uns schon Routine,

nichtsdestotrotz steckt viel Arbeit dahinter: Es müssen Absprachen mit der Schule getroffen und Mitstreiter mit entsprechender Tauchausbildung für die Betreuung der Jugendlichen gewonnen werden. Dazu muss die für die Teilnehmer die Tauchausrüstung vom Verein bereitgestellt werden, inklusive der notwendigen Flaschenfüllungen.

In diesem Jahr haben wir uns entschieden, trotz der geringen Teilnehmeranzahl das Projekt doch durchzuführen. Die Ausbilder und Dive Guides müssen sich einen oder zwei Tage am Vormittag freinehmen; dies muss mit dem Arbeitgeber vorher abgeklärt werden. Bei vielen steht die PROWO schon Jahresanfang im Terminkalender.

Zur Vorbesprechung im SMG kamen die Jugendlichen pünktlich. Viele hatten Vorkenntnisse und waren sehr motiviert. Dieses Interesse setzte sich am ersten Tag bei der Theorieeinheit fort. Es wurde mitgearbeitet, Fragen gestellt und interessiert zugehört. Behandelt wurden viele unterschiedliche Themen: Tauchausrüstung, Tauchphysik, Tauchmedizin, Tauchpraxis und Unterwasserumwelt, das Ganze veranschaulicht mit vielen Beispielen, Fotos und Videos.

An zweiten Tag trafen wir uns um 8 Uhr bei ca. 35°C und oder gefühlt noch heißer in der Rheinwelle und das Wasser war eine klasse Abkühlung 21für die Teilnehmer.

Alle konnten sehr gut schwimmen und waren konditionell sehr gut. So konnten wir direkt mit dem tauchspezifischen Teil beginnen: Flossenschwimmen unterschiedliche Bewegungsabläufe und Handhabung der ABC-Ausrüstung (A=Flosse, B=Maske und C=Schnorchel. Der bei vielen Tauchern eher unbeliebte Wasser-Nase-Reflex hat bei den meisten auf Anhieb geklappt. Nach etwas Übung und fachmännischer Anleitung konnten es alle.

Der Sprung ins Wasser mit ABC-Ausrüstung war auch etwas ungewohnt, da es kein üblicher Startsprung ist, sondern man fixiert die Maske mit der Hand und macht ein Schritt nach vorne und springt so kerzengerade ins Wasser (bei Tauchern heißt das „giant stride“). Vorher muss natürlich kontrolliert werden, ob die Sprungstelle frei ist, und nach dem Auftauchen gibt man das Okay-Zeichen zu den Helfern, genauso wie wir es tun, wenn wir vom Tauchboot ins Wasser springen!

Alle waren gleichzeitig im Wasser, es wurden Zweierteams gebildet und Rettungsübungen über und unter Wasser erfolgreich absolviert. Alle haben fleißig mitgemacht und hatten Spaß!

Der nächste Block war Streckentauchen und Zeittauchen (Statik). Dabei steht immer die Sicherheit im Fokus. TAUCHE UND TRAINIERE NIE ALLEIN! Die Theorie hatten wir im SMG vermittelt, jetzt ging es an die Praxis.

Beim Streckentauschen taucht der Apnoetaucher möglichst entspannt unter Wasser seine Strecke und wird von seinem Partner, der als Schnorchler mitschwimmt, gesichert. Dies musste natürlich geübt werden und die Strecke wurde bei jedem Durchgang etwas verlängert.

Dann wollten alle Statik tauchen, d. h. ausprobieren, wie lange jeder die Luft unter Wasser angehalten kann. Auch da gilt das Motto SICHERHEIT! So wurden erst einmal Atemübungen gemacht und sich entspannt. Egal, wie lange es sich jemand zutraute, es wurden keine Exprimente gemacht, bei max. 3 Minuten war Schluss. Auch da wurden wieder Zweierteams gebildet und die Trainer gaben Tipps über die richtige Atemtechnik und wie wichtig Entspannung ist – dann hieß es Kopf unter Wasser, der Partner steht direkt daneben und sagt dem Apnoisten die Zeit an, dieser bestätigt mit einem Handzeichen, dass er noch lebt und auch noch unter Wasser bleiben kann, bis er dann nach spätestens 3 Minuten wieder auftaucht. So waren die 3 Stunden im Wasser plus einer 30minütigen Pause sehr schnell zu Ende und alle waren gespannt auf Tag 3 und 4.

Mittwochs war dann endlich Gerätetauchen angesagt. Diese beiden Tage sind logistisch aufwendiger, da vom Team Flotte Flosse zusätzliche Betreuer mit Tauchausrüstung am Start waren. Die Schüler wurden in Gruppen aufgeteilt. Die erste Gruppe startete an der Wasseroberfläche mit Konditions- , Koordinations-, , Flossentechnik und Apnoe.

Die Geräte wurden aufgebaut und die zweite Gruppe durfte abtauchen. Hier kamen dann die Unterwassertorpedos, UW-Bälle und UW-Frisbees zum Einsatz, die sich bei der Gewöhnung an das erst mal ungewohnte Tauchgerät immer als sehr effektiv erwiesen haben. Später konnten wir den tiefen Bereich unter den Sprungbrettern nutzen. Dort gab es Ringe, durch die man tauchen konnte und das ist gar nicht so einfach: Man muss nämlich beachten, dass man auf dem Rücken die Flasche mit etlichen Schläuchen trägt und sich damit leicht mal verhaken kann, aber nach einiger Zeit hatten alle den Bogen raus. Nach ca. 30 Minuten tauchen wurde gewechselt. In Absprache mit den Bademeistern durften wir vor der Rheinwellenöffnung um 10 Uhr auch Springen.

Am letzten Tag sollte es mehr um die Bewegung unter Wasser gehen, z. B. Drehen beim Tauchen oder Purzelbäume vor- und rückwärts. Bert war sehr kreativ und erfand eine Übung nach der anderen, bei denen diese Übungen mit Bällen oder UW-Torpedos kombiniert wurden. Also schwammen alle im Kreis und warfen sich Bälle zu oder mussten, bevor sie den Torpedo weiterwarfen, erst mal einen Purzelbaum schlagen. Auch bei den Ringen konnte man das kombinieren: erst durch den Ring tauchen, dann einen Purzelbaum rückwärts über den Ring machen und gleich nochmal durchtauchen. Und natürlich machten wir wieder Gruppenfotos. So gestalteten sich Tag 3 und 4 recht abwechslungsreich, die Zeit verging wie im Fluge und es hat allen Spaß gemacht.

Alle vom Team Flotte Flosse waren mit Engagement und der Betreuung der Jugendlichen im Einsatz. Die Jugendlichen nahmen wie die Tage zuvor alles dankbar und konzentriert auf und setzten alles von ihnen verlangt wurde um!

Wir danken dem Team der Rheinwelle und den Lehrern der anderen Schulen (wir waren ja nicht allein in der Rheinwelle) für die großartige Kooperation.

Wir von der TC Flotten Flosse Ingelheim e.V. hoffen, dass ihr Spaß am Tauchen gefunden habt und wir für die Tauchgemeinde, national und international, vielleicht sogar Nachwuchs gewinnen konnten. Eventuell sieht man sich beim Flotte Flosse-Training in der Rheinwelle oder beim Tauchen im Hunsfels; oder ihr macht einige schöne Tauchgänge im Meer – wo auch immer – und denkt an uns zurück.

Wir wünschen allen einen leisen Flossenschlag und allseits GUT LUFT!

 

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29. Mai - 25. September: Freitagstauchtreffs im Hunsfels

22. August: Sommerfest

11. und 25. September: Nachttauchen im Hunsfels

Alle Termine findet ihr in unserem Terminkalender

Trainingszeiten

 

Trainingszeiten:

Flossenschwimmen, Apnoe, Tauchen
Mittwoch       18:45 Uhr bis 20:00 Uhr
Donnerstag  19:45 Uhr bis 21:00 Uhr
Treffpunkt im Foyer der Rheinwelle in Gau-Algesheim

Training in den Ferien:
Mittwoch       17:45 Uhr bis 20:00 Uhr

Schnuppertauchen: Infos hier

Yoga
Montag           18:30 Uhr bis 20:00 Uhr
Treffpunkt im Bürgerhaus Frei-Weinheim

Partner

Ingelheim am Rhein

 

Sportbund Rheinhessen

 

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