D-Kader-, Apnoe- und Gerätetraining am 18.05.2019

Rettungsübungen

Am Samstagnachmittag trafen sich Mitglieder von vier Tauchvereinen zum gemeinsamen Training im Taubertsbergbad

Es fand ein kombiniertes Training statt. Zum einen das D-Kader-Training für die rheinland-pfälzischen Leistungsträger im Finswimming, das von Lisa und Alex geleitet wurde. Dann bot Moni ein Apnoe-Training an und unsere angehenden Bronze und Silbertaucher hatten die Möglichkeit, die Schwimmbadabnahmen zu machen und nochmal mit Gerät zu üben.
Dazu hatten wir drei Bahnen und das Sprungbecken für fünf Stunden angemietet.

Schon als wir mit dem ganzen Equipment anrückten, brachten wir die anderen Gäste zum Staunen. Wir hatten jede Menge Tauchkisten, einen Wagen mit Flaschen und einer Kiste mit Verpflegung und natürlich auch große Monoflossen-Taschen dabei.

Zunächst gab es aber erst einmal eine Begrüßung mit Vorstellung, denn immerhin hatten sich Mitglieder aus vier Vereinen versammelt: Die Wettkämpfer waren alle vom BTC, die Apnoe-Taucher von der Flotten Flosse und bei den Gerätetauchern kamen zu den angehenden Tauchern von der Flotten Flosse noch Paul vom Tauchclub Krokodil aus Nieder-Olm und Alex und Manuela von der TSG Bad Kreuznach dazu. Das Trainer-Team bestand aus Lisa (BTC) und Alex für die Wettkämpfer, Moni für Apnoe und Ines, Annka und Yasmine (alle Flotte Flosse) für die Tauchausbildung.

Im Schwimmbad teilten wir uns dann in die einzelnen Gruppen auf. Die Wettkämpfer bekamen zwei Bahnen und begannen sofort mit dem Training. Und weil ich selbst bei Apnoe mitgemacht und deswegen nicht so richtig mitbekommen habe, was die anderen Gruppen gemacht haben, lasse ich die zu Wort kommen, die dabei waren.

Lisa, Trainerin der Wettkampfgruppe:

Am 18.Mai 2019 fand zum ersten Mal im Jahre 2019 ein offiziell angesetztes Kadertraining im Mainzer Taubertsbergbad statt. Die Organisation hatte dieses Mal die Flotte Flosse übernommen. Sieben Kaderathleten des Binger Tauchsportclubs nahmen hieran teil und es ging primär um Technik mit und ohne Flosse. Lisa Walter (Bingen), Ines Heinrich (Ingelheim) und Alex Schmitz (Ingelheim) übernahmen hier die Gestaltung des Wettkampftrainings und es wurde auch einiges in gute Startsprünge investiert. Der Spaß kam dennoch nicht zu kurz und am Ende wurden die Sprungtürme noch in Binger Hand genommen. Wir freuen uns schon auf den nächsten Kadertermin, vermutlich im August.

Wir Apnoe-Taucher beschlossen spontan, heute den SK Apnoe 1 zu machen. Moni war einverstanden und nachdem wir nachgeschaut hatten, was genau der Inhalt des Kurses ist, legten wir los – natürlich erst mal mit Atem-und Entspannungsübungen. Und weil danach die dritte Bahn immer noch mit den Silberlingen belegt war, die ihre Ausdauerübung schwimmen mussten (immerhin 40 Minuten) starteten wir im Sprungbecken mit grundlegenden Übungen um unsere Beintechnik zu verbessern. Dann zogen wir für ein paar Minuten in das herrlich warme Nichtschwimmerbecken um und übten dort die richtigen Handgriffe für das Retten eines verunglückten Apnoe-Tauchers. Danach war die Bahn frei und wir setzten alles das um, was wir vorher besprochen und geübt hatten. Und es hat super Spaß gemacht!

Danach machte Moni auch noch mit den Wettkämpfern Apnoe-Übungen, denn auch das ist eine Disziplin beim Finswimming.

Währenddessen trainierten die Gerätetaucher im Sprungbecken. Paul erzählt, wie das Training bei ihnen abgelaufen ist:

Zu uns drei Silberleuten schloss sich für den ersten Teil noch Katrin an. Sie musste noch ihre Bronzeabnahmen machen. Als erstes mussten wir 40 Minuten schnorcheln, dabei alle 10 Minuten die Lage wechseln und mindestens 1000 Meter zurücklegen. Für Bronze ist nur die Hälfte der Zeit und Strecke notwendig, doch auch Katrin schwamm über 1000 Meter in 40 Minuten. Danach konnten wir nicht lange verschnaufen und mussten das Zeittauchen mit einer stetigen Ortsveränderung und Streckentauchen machen. Auch hier schaffte jeder seine Übung. Nun mussten wir noch unsere letzten Abnahmen im Sprungbecken machen. Dazu gehörte das Retten eines Tauchers, das Anziehen der kompletten Tauchausrüstung im Wasser und zuletzt mussten wir noch zweimal mit kompletter Ausrüstung ins Becken springen. Nachdem wir alle unsere Abnahmen bestanden hatten, konnten wir uns von der getanen Arbeit ausruhen oder uns den anderen Gruppen noch anschließen.

Die Gruppenaufteilung war nicht in Stein gemeißelt. Es gab auch immer wieder Leute, die zwischendurch mal die Gruppe gewechselt haben. So hat Fenja bei uns in der Apnoe-Gruppe angefangen, aber dann mit der Wettkampf-Gruppe den Startsprung geübt und Paul Max machte außer dem Gerätetraining auch zeitweise bei Apnoe mit. Und als die Wettkämpfer fertig waren, durften die Kids auch noch im Sprungbecken Gerätetauchen. Außerdem hat Kai nicht nur Unmengen von Material und Verpflegung für uns zusammengepackt, sondern auch das Spielzeug nicht vergessen. Im Sprungbecken war ein Parcours mit Tauchringen und den Brettern mit Entchen, Fröschen und den Schraubkegeln aufgebaut. Und er hat den Nachmittag mit seiner Kamera begleitet und dafür gesorgt, dass für jeden das richtige Material zur Verfügung stand.

Aber auch der Spaß kam nicht zu kurz. Nach getaner Arbeit kletterte Ines auf den 3-Meter-Turm und band dort eine Schnur fest, die mit einem Gewicht beschwert ins Wasser hing. Dazu gab es Wäscheklammern in verschiedenen Farben und das Ziel war, sich vom Boden des Sprungbeckens abzustoßen, so schnell wir möglich nach oben zu paddeln, dabei so hoch wie möglich aus dem Wasser zu kommen und die Wäscheklammer an das Seil zu klammern. Die oberste Klammer gewinnt. Das schwierigste war, das Seil zu treffen und wir haben viel dabei gelacht. Ganz zum Schluss durften wir den Sprungturm nutzen und ich war verblüfft, dass vor allem unser Nachwuchs ohne zu zögern vom 3er- und selbst vom 5er-Brett sprang. Aber auch Annka, Alex und Ines sprangen mit

Fazit:
Die Bronze- und Silberlinge haben ihre Schwimmbadabnahmen erfolgreich abgelegt und freuen sich schon auf unser Ausbildungslager in St. Leon-Rot, die Wettkämpfer haben an ihrer Technik gefeilt und wir Apnoe-Taucher unseren SK Apnoe 1 gemacht und vor allem viel Freude am Tauchen gehabt. Es hat allen viel Spaß gemacht!

Noch eine Info:
Der Parkhausbetreiber hat seine Bedingungen für das Taubertsbergbad geändert. Das Parkhaus kostet für Schwimmbadbesucher jetzt nicht mehr pauschal 4€, sondern man bekommt nur noch 20% Rabatt. Heißt in Zahlen: Das Parkhaus kostet für die 5 Stunden jetzt 10€. Ich empfehle für diejenigen, die nicht so viel schleppen müssen den Postparkplatz am Bahnhof. Der kostet für einen ganzen Tag 5 €.

Bericht: Lisa, Paul und Conny
Bilder: Kai

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