SMG-Tauchprojekt 2023

In diesem Jahr führten wir das Tauchprojekt mit dem SMG Ingelheim bereits zum siebten Mal durch,

insofern war der Workflow bekannt und eingespielt. Trotzdem steckt viel Zeit und Vorbereitung in diesem Projekt. Seit Ralph aber mehr Freizeit hat, hat Ines einen fleißigen Mitstreiter, der sie auch in der Schule beim Vortreffen und beim theoretischen Teil am Montag begleitet und unterstützt – und aus den Videoschnipseln ein schönes Video zusammengeschnitten hat.

Der Montag startete also wie immer mit dem theoretischen und eindeutig trockensten Teil. Insgesamt hatten sich 20 SchülerInnen für das Projekt gemeldet, wobei es nach dem ersten Tag aufgrund eines grippalen Infekts einen Ausfall gab. Nach dem notwendigen Papierkram referierte Ines dann u.a. zu den Themen ABC-Ausrüstung (so nennen Taucher die Schnorchel-Ausrüstung), Druckausgleich, Maske ausblasen, Aufbau der DTG (also der Druckluftgeräts, kurz Flasche genannt) und weiterer Ausrüstungsgegenstände, Tauchphysik, Verhalten beim Tauchen, Buddy-System und Umwelt, denn ganz unvorbereitet können auch Schnupppertaucher nicht einfach so ins Wasser springen.

Am Dienstag begann der Praxisteil. Alle – Teilnehmende  und BetreuerInnen – trafen sich in der Rheinwelle.  Die Truppe wurde in zwei Gruppen aufgeteilt, wobei Moni den Apnoe-Teil und Ines und Ralph das allgemeine Schwimmen ohne und mit ABC-Ausrüstung übernahmen. So wurden den Teilnehmenden verschiedene Techniken gezeigt (z. B. Maske ausblasen), bzw. sie wurden bei bereits vorhandenen Skills bei Bedarf verbessert. Auch die Hebeboje wurde ausprobiert. Dabei wird mit einem umgedrehten Schnorchel Luft in einen kopfüber über dem Boden hängenden Eimer geblasen, der dann an die Oberfläche aufsteigen muss, und dann bis ans Ende der Bahn getaucht. Bei der statischen Apnoe haben zwei SchülerInnen die Zeiten von 2:00 und 2:07 Minuten geschafft; ich finde schon eine beachtliche und erwähnenswerte Leistung.

Am Mittwoch fand dann endlich das erste Gerätetauchen statt, aber vor dem Spaß kam die Arbeit, denn das ganze Gerät musste erst mal an den Beckenrand geschleppt werden. Die Gruppen wurden ein- und den erfahrenen Tauchern zugeteilt, die Jackets anprobiert, die Atemregler verteilt. Dann duften sich die Kids einschwimmen und vom 3m-Brett springen, während die Vereinstaucher ihr Gerät zusammenbauten. Während dann die eine Gruppe Flossenschwimmen machte, baute die erste (Gerätetauch-)Gruppe unter Anleitung ihre Tauchgeräte zusammen und dann ging’s endlich ins Wasser. Und es war genauso, wie wir es aus den letzten Jahren schon kannten: Die Kids tauchten noch etwas unsicher ab, aber spätestens, wenn sie mit den UW-Spielgeräten, die im Becken verteilt waren, spielten, war von der Unsicherheit nichts mehr zu merken. Wir übten dann auch mit Gerät nochmal die Maske ausblasen und ich war beeindruckt, mit welcher Selbstverständlichkeit die Kids im weiteren Tauchgang mal schnell ihre Maske ausbliesen, wenn sie wieder mal beschlagen war.

Im Wasser hatten wir Reifen verteilt, durch die man tauchen konnte (übrigens gar nicht mal so einfach, denn man muss dabei einkalkulieren, dass man auf dem Rücken noch eine Tauchflasche und diverse Schläuche an sich hängen hat), UW-Torpedos und einen UW-Ball, der mit Salzwasser gefüllt ist, damit man unter Wasser damit werfen kann und einen Wiggle Tower, also ein UW-Jenga. Nach einer halben Stunde war dann Wechsel. Die zweite Gruppe übernahm das Tauchgerät und die erste Gruppe war dann dran mit Flossenschwimmen. Dabei wurden auch viele Rettungsübungen gemacht und die verschiedenen Griffe gezeigt, mit denen man verunglückte Schwimmer oder Taucher abschleppen kann. Viel zu schnell war die Zeit vorbei und das ganze Gerät wurde wieder nach draußen geräumt (wir durften den direkten Eingang zum Schwimmbecken benutzen, was uns viel Schlepperei erspart hat) und Kai lud alles in seinen Bulli. Für ihn war der Tag noch lange nicht vorbei, er musste am Nachmittag noch ca. zweieinhalb Stunden lang mit dem Kompressor die Flaschen wieder füllen für den nächsten Tag.

Am Donnerstag hatte sich das Prozedere schon eingespielt. Die Tauchsachen wurden am Beckenrand verteilt, die Gruppen wurden etwas variiert, denn wir hatten teilweise andere Betreuer am Beckenrand und unter Wasser. Außerdem war eine Schülerin dazugekommen, die am Mittwoch nicht dabei sein konnte. Wie es sich herausstellte, war das aber kein Problem, sie war wie die anderen auch ein Naturtalent. Der Ablauf war wie am Vortag. Wir verbrachten wieder eine schöne Zeit unter Wasser. Wir haben sogar ein Gruppenfoto unter Wasser machen können. Das ist eine ziemlich anspruchsvolle Geschichte, dafür tauchen nämlich die Taucher der einen Gruppe, die eigentlich mit Flossenschwimmen dran ist, ab und atmen durch die Zweitatemregler der Taucher der anderen Gruppe. Danach wurden alle Spielsachen nochmal durchprobiert und so manche/r wollte gar nicht mehr auftauchen. Wir würden uns freuen, wenn einige dieser SchnuppertaucherInnen zu uns in den Tauchverein kommen würden.

Als die Flaschen leer waren, wurde zügig das Gerät wieder rausgeräumt und dann war noch Zeit zum Springen, Schwimmen und Austoben.

Uns hat’s wieder sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an das ganze Team, vor allem an Ines, die den Löwenanteil der Arbeit macht, der dieses Projekt aber immer ganz besonders am Herzen liegt!

Bericht: Ralph und Conny                                  
Fotos: Kai, Ralph und Conny
Video: Kamera: Ralph und Conny, Schnitt: Ralph

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