Vereinslager St. Leon-Rot 2016

Unser diesjähriges Vereinslager ist leider schon wieder zu Ende.

Die Stimmung war ausgesprochen gut, was sicherlich auch an dem genialen Wetter lag – den ersten Sommertagen nach einem ewig langen Winter und einem viel zu kaltem Frühjahr. Das Wasser war deswegen noch sehr erfrischend: Die Tauchcomputer haben sich auf einen Wert von 14°C an der Oberfläche geeinigt. Und die Fische waren anscheinend auch noch im Winterschlaf, aber ein paar haben wir trotzdem gefunden.

Am Mittwoch rückte in bewährter Weise die Vorhut an: Ines, Kai, Moni, Georg, Antonella, Vera, Rachel, Andreas, Christoph, Paul, Karabo, Bert, Fiete, Fenja und Andrea. Sie bezogen ihre Hütten, bauten das Gerätezelt auf und positionierten den neuen Anhänger, der seinen ersten, aber mit Sicherheit nicht letzten Auftritt bei uns hatte. Kai hatte nämlich beschlossen, dass es günstiger und stressfreier ist, sich einen eigenen Hänger anzuschaffen und das hat er rechtzeitig vor den ganzen Lagern auch getan. Später rückten auch noch Steven und Marvin, diesmal mit einem ferngesteuerten Segelschiff, an.

Auch der Zeltplatz wurde bezogen. Jula, Katharina und Marvin bauten ihre Zelte auf und dem gemütlichen Abend standen nur noch die da noch ziemlich kühlen Temperaturen entgegen. Der Grill wurde zum ersten Mal angeschmissen und man saß warm eingepackt zusammen. Die Nacht war dann auch unangenehm kalt, was vor allem die Jugend in den Zelten zu spüren bekam.

Am Donnerstag kamen dann noch Sarah und ich dazu. Gegen 10 Uhr startete der Tauchbetrieb. Moni bot für Interessierte den             SK Apnoe 2 an. Katharina, Sarah, Marvin, Steven, Christoph und ich machten mit. Sarah konnte bei der Gelegenheit auch gleich ihre Freigewässertauchgänge für DTSA Apnoe* ablegen. Nach einer kurzen Besprechung teilten wir uns in zwei Gruppen auf und starteten mit unseren Bojen in den kalten See. Dort tauchten wir uns locker ein, denn bei diesem SK kommt es nicht auf die erreichte Tiefe an, sonder eher auf richtige Technik und Hintergrundwissen. Trotzdem sind wir tapfer 10 – 15 m abgetaucht, aber wir waren schon sehr froh um die Bojen, denn die Sicht war ziemlich bescheiden.

Die anderen teilten sich in verschiedene Buddy-Teams auf. Ines stieg in ihren Trocki, denn sie hatte einige Prüfungstauchgänge mit unseren Bronze-Anwärtern zu absolvieren. Während sie sich deswegen vor allem Jula und Bert widmete, tauchten  Kai, Georg und Rachel zusammen. Die Sicht war so schlecht und es waren auch keine Fische zu sehen, sodass Kai zum ersten Mal seit Menschengedenken ohne Fotos zurückkam.

Nachmittags wurde neu gemischt, weil auch wir Apnoe-Taucher auf’s Gerätetauchen umstiegen. Und dabei wurde nach einzelnen Kaulquappen dann auch der erste Fisch, ein Flussbarsch, gesichtet. Auch die Kinder machten ihre Tauchgänge und danach frequentierten sie die Wasserskibahn. Und vor allem genossen wir die Sonne und die Wärme am See, wobei man da sehr aufpassen musste – der Sonnenbrand lässt grüßen…

Am Abend wurde wieder der Grill angeschmissen und ein Teil der Salate vernichtet. Es wurde noch einmal recht frisch, aber diese Nacht war schon angenehmer.

Auch der Freitag begann wie jeder Tag mit einem gemütlichen Frühstück mit integriertem Showprogramm: Die Wasserskibahn nahm ihren Betrieb auf und die Wasserskifahrer fuhren direkt an uns vorbei. Manche schwammen auch…

Am Freitag war Moni nicht da, also tauchten wir alle von Anfang an mit Gerät. Dafür hatten wir Tagesgäste: Martina, Ann-Kathrin, Ralph, Niko und Marcel kamen auch zum Tauchen. Der Tag verging gemütlich mit Sonnenbaden und Tauchen und am Nachmittag hatten wir mit Jula und Bert zwei frisch brevetierte DTSA*-Taucher. Pech hatten Kai, Katharina und Marvin, die zum Flaschen füllen losgefahren waren: Unsere Camping-Nachbarn aus Stuttgart waren mit ihren 30 Flaschen 10 Minuten früher an der Füllstation und dadurch dauerte es lange dreieinhalb Stunden, bis die Armen hungrig und extrem genervt wieder zurück zum Zeltplatz kamen. Einige hatten da schon gegessen, weil die ersten wieder los mussten. Der Grill wurde aber direkt wieder angeschmissen, sodass unsere Drei bald abgefüttert waren und es war so mild, dass man zum ersten Mal ohne dicke Jacke zusammen sitzen konnte.

Am Samstag war Moni wieder da und nach einigen Yoga-Übungen, um sich die Atmung bewusst zu machen und zu vertiefen, rückte die Apnoe-Truppe wieder mit den Bojen aus, während der Rest sich mit Gerät durch den trüben See tastete. Wieder hatten wir Tagesgäste: Ann-Kathrin, Julian, Ralph, Claudia und Torsten kamen dazu. Letztere brachten ihren leckeren Taco-Salat mit, der inzwischen zu diesem Tauchlager definitiv dazu gehört. Außerdem hatten wir auch noch Familienbesuch: Petra, Lukas und Ralf kamen aus Ingelheim angereist, um mit uns einen schönen, entspannten Sommertag am See zu genießen. Die Sicht hatte sich leider nicht verbessert und das Wasser war nach wie vor sehr erfrischend, aber inzwischen hatten wir wenigstens herausgefunden, wo der Aal wohnt. Den habe ich mit unserem inzwischen dritten frisch brevetierten DTSA*-Taucher Ralph dann auch besucht, aber sonst blieb es bei uns bei einzelnen Kaulquappen.  Karpfen wurden nur von Katharina und Marvin gesichtet und der Hecht hat sich nur von Kai blicken lassen, der dann selbigen auch gleich fotografisch dokumentiert hat. Muss ja alles seine Ordnung haben!

Nun, da wir von Moni erfolgreich in die Kunst des Apnoetauchens eingewiesen worden waren, bekam sie von Katharina und Marvin eine Einführung ins Waveboard-Fahren. Sie hat sich nicht schlecht angestellt…

Am Abend wurde –  wie sollte es auch anders sein – wieder gegrillt. Dank einiger frisch dazugekommenen Salate war die Tafel reich gedeckt und der Abend klang dann gemütlich aus.

Der Sonntag begann mit einem gemütlichen Frühstück. Dann war es aber aus mit der Gemütlichkeit: Die Hütten mussten geräumt, die Zelte abgebaut und die Tauchsachen wieder verpackt werden. Diesmal war das aber relativ stressfrei und wir konnten den Sonntag noch genießen. Katharina und Marvin waren sogar nochmal tauchen.

 

Bericht: Conny
Fotos: Kai

 

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